Bambi Medienpreis

Bambi Medienpreis
*1936 – heute
einer der ältesten deutschen Medienpreise
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Die goldene Preisfigur namens „Bambi“ ist sicher den meisten Deutschen bekannt. Aber nur wenige wissen, wo ihre Wurzeln liegen. Die Bildhauerin Else Bach schuf sie 1936 für die Majolika Keramik Manufaktur in Karlsruhe. Dort entdeckte sie der Karlsruher Verleger Karl Fritz, der eine geeignete Skulptur für einen noch namenlosen Fernseh-Preis suchte.

Eine der ersten Preisträgerinnnen war 1948 Marika Rökk. Ihrer kleinen Tochter verdanken sowohl Skulptur, als auch Preis den Namen „Bambi“.

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Bambi Preisverleihung 1955, © StadtAK 8_BA_Schlesiger_A3_71_2_34A

Von 1948 bis 1964 wurde der BAMBI in Karlsruhe verliehen. Zunächst im Rahmen einer privaten Feier, dann zunehmend medienwirksam in der damals neu erbauten Schwarzwaldhalle. Feierlich empfangen und bejubelt wurden die Stars wiederum im Rathaus und dem Kaiserhof am Marktplatz.

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Menge vor dem Hotel Kaiserhof, © StadtAK 8_BA_Schlesiger_A3_71_3_11

Das Image und Aussehen des „Bambis“ haben sich im Laufe der Zeit mehrmals verändert. Anfangs war das Rehkitz aus weißer Keramik. Da es häufig zu Bruch ging, fertigte man es schon bald aus vergoldeter Bronze. Heute ist der BAMBI nicht nur einer der ältesten, sondern auch einer der wichtigsten deutschen Medienpreise.


Dank an:

Stadtarchiv Karlsruhe
für die freundliche Bereitstellung von Film- und Bildmaterial zum “Bambi”; das Copyright der Bilder liegt ausschließlich beim Stadtarchiv

Herr Wagner
vom BNN-Archiv für die freundliche Auskunft bei der Artikelrecherche


Foto Bambi:
© 2014 flohagena.com / Hubert Burda Media

Hotel Kaiserhof, Karl-Friedrich-Straße 12

Im Schaufenster des Hotels Kaiserhof hängt eine Zeitungsseite. Scannen Sie den Marker und erfassen sie dann die Zeitung mit der Kamera des Smartphones.

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