Carl Ferdinand Braun

Carl Ferdinand Braun
*06.06.1850 in Fulda
† 20.04.1918 in New York
Physiker, Elektrotechniker und Nobelpreisträger
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Ferdinand Braun studierte Physik, Chemie und Mathematik und promovierte bereits mit 21 Jahren bei dem berühmten Physiker Hermann Helmholtz.

Ab 1883 war er zwei Jahre Professor an der Polytechnischen Schule Karlsruhe. In dieser relativ kurzen Zeit etablierte er seine viel gelobte, praxisorientierte Lehrweise und lernte seine Frau Amélie kennen.

Seine berühmte Braunsche Röhre entwickelte er 12 Jahre später während seiner Professur in Straßburg. Die Erfindung bildete die Grundlage für die Erfindung des Röhrenfernsehers.

1909 erhielt Braun den Physik-Nobelpreis für die Verdienste rund um die Entwicklung des weltweiten Funkverkehrs, namentlich die Erfindung der drahtlosen Telegrafie. Die wissenschaftliche Grundlage dafür hatte wiederum sein Kollege und Nachfolger in Karlsruhe, Heinrich Hertz geschaffen.

Zur Klärung eines Patentrechtsstreits reiste Braun zu Beginn des ersten Weltkrieges in die USA. Der Krieg und sein schlechter Gesundheitszustand verhinderten seine Rückreise und er starb 1918 in New York.


Zu Ferdinand Braun:
Friedrich Kurylo: Ferdinand Braun: Leben und Wirken des Erfinders der Braunschen Röhre; Nobelpreisträger 1909 (1965) und die Annalen der Physik, Band 60, Kapitel 12 (1897)


Darsteller:
Thomas Halle


KIT-Archiv
für die freundliche Bereitstellung des Fotos von Ferdinand Braun


Portrait Ferdinand Braun:
Fotograf unbekannt, Quelle: KIT-Archiv

Foyer des KIT Präsidium

Im Foyer des Präsidium des KIT befinden sich zwei Monitore mit Markern. Erfassen Sie erst den Monitor mit der Zahl 1 und nachdem Sie den Film angesehen haben den Monitor mit der Zahl 2.

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 8-17:00 Uhr

 

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Ein Aspekt aus dem Leben der Person wird frei interpretiert schauspielerisch dargestellt.