Heinrich Hertz

Heinrich Rudolf Hertz
*22.02.1857 in Hamburg
† 01.01.1894 in Bonn
Physiker und Nobelpreisträger

Portrait_Hertz_200x200_oHeinrich Hertz fiel es aufgrund seiner vielfältigen Begabungen zunächst schwer, sich für ein Studienfach zu entscheiden.

Nachdem er Bauingenieurswesen, Mathematik und Physik in Hamburg, Dresden und München studiert hatte, fand er schließlich in Berlin seine Berufung. Hier spezialisierte er sich  als Assistent des berühmten Hermann Helmholtz auf den Bereich der Elektrodynamik und promovierte bereits mit 23 Jahren.

1885, mit 28 Jahren, trat er die Nachfolge von Ferdinand Braun als Professor für Physik an der Technischen Hochschule Karlsruhe an.

Am 11. November 1886 gelang es ihm in Karlsruhe erstmals, in einem Experiment elektromagnetische Wellen zu erzeugen und somit ihre Existenz nachzuweisen.

Hertz' Original-Versuchstisch in Karlsruhe Quelle: KIT-Archiv, KIT Karlsruhe

Hertz’ Original-Versuchstisch in Karlsruhe
Quelle: KIT-Archiv, KIT Karlsruhe

Hertz' Versuchsprotokoll © KIT-Archiv, KIT Karlsruhe

Hertz’ Versuchsprotokoll
© KIT-Archiv, KIT Karlsruhe

Ein Denkmal auf dem KIT-Ehrenhof erinnert an diese bahnbrechende Entdeckung, die Hertz weltberühmt machte. Sie und die Folgeexperimente lieferten die Grundlage für die moderne Nachrichtentechnik, wie das Radio und seine Weiterentwicklungen. Hertz zu Ehren nannte man die Einheit für Frequenzen Hertz (Hz). 1894 starb er mit gerade einmal 37 Jahren an einer Blutvergiftung infolge einer langen Krankheit.


Dank an:

KIT-Archiv
für die freundliche Bereitstellung von Bildmaterial zu Heinrich Hertz


Portrait Heinrich Hertz:
Fotograf unbekannt. Quelle: KIT-Archiv

KIT-Campus Ehrenhof, Kaiserstr. 10
Im Ehrenhof des KIT befindet sich auf dem Boden vor dem Denkmal Heinrich Hertz ein Marker. Scannen Sie den Marker und erfassen sie dann das Denkmal mit der Kamera des Smartphones.

Location_Hertz@2x

interactive

Interaktiv
Ein Aspekt aus dem Leben der Person wird in einer Echtzeitanimation interpretiert.