Karl Weltzien

Karl (auch Carl) Weltzien
*08.02.1813 in St. Petersburg
† 14.11.1870 in Karlsruhe
Chemiker, Hochschulprofessor und Begründer der wissenschaftlichen Chemie als Fachbereich der Universität Karlsruhe
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Der Chemiker Carl Weltzien ist eine Schlüsselfigur in der Geschichte der Karlsruher Universität. Er trug dazu bei, dass sie eine Technische Hochschule mit internationalem Ruf wurde. Als Weltzien nach seinem Studium 1841 als Chemiedozent nach Karlsruhe kam, hieß sie noch „Großherzogliche Polytechnische Schule“.

In dieser Zeit beschränkte sich der chemische Unterricht vorwiegend auf theoretische Vorlesungen. Carl Weltzien sprach sich schon früh für eine praktisch orientierte Lehre aus. Um seinen Schülern das Experimentieren zu ermöglichen, richtete er im elterlichen Wohnhaus in der Karlstraße 47 ein Labor ein.

1951 konnte er schließlich den Bau eines hochschuleigenen, chemischen Laboratoriums erwirken. Mit diesem etablierte er in Karlsruhe nicht nur die wissenschaftliche Chemie als eigenständigen Fachbereich, sondern führte diesen innerhalb kürzester Zeit zu internationaler Bekanntheit. Dank seines Engagements wurde Karlsruhe zehn Jahre später der Austragungsort des 1. Internationalen Chemikerkongresses. Der Kongress, der 1861 im Ständehaus in Karlsruhe stattfand, beförderte unter anderem die Entwicklung des Periodensystems.


Softwareentwicklung:
Johannes Degenhard


Dank an:

KIT Archiv Karlsruhe
für die freundliche Bereitstellung des Fotos von Carl Weltzien


Portrait Weltzien:
Künstler unbekannt. Quelle: KIT-Archiv

Ritterstr. 16
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