Magdalena Meub

Magdalena Neff, geborene Meub
*09.02.1881 in Karlsruhe
† 19.07.1966 in Ehingen
erste Studentin Karlsruhes und erste approbierte Apothekerin Deutschlands
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Magdalena Meub war in mehrerer Hinsicht eine Pionierin. Sie war eine der ersten Schülerinnen des ersten deutschen Mädchengymnasiums. Dieses wurde 1893 in Karlsruhe eröffnet. Als eine von vier Schülerinnen machte sie 1899 ihr Abitur.

Als Frauen im 1904 offiziell zum Studium in Karlsruhe zugelassen waren, schrieb sich Magdalena Meub an der Technischen Hochschule Karlsruhe im Fach Pharmazie ein und war damit die erste ordentlich immatrikulierte Studentin in der Geschichte der Hochschule.

Die Zulassung zum Studium garantierte jedoch noch keinen Erfolg, denn es musste eine Lehrapotheke gefunden werden, die Frauen ausbildete. Auf Grund der Vorurteile gegenüber Frauen war dies nicht selbstverständlich. Meub initiierte eine Rundbriefaktion, über die sie sich mit ihren wenigen Leidensgenossinnen über ihre Schwierigkeiten und Erfahrungen austauschte.

Ihr Studium schloss sie 1906 dennoch mit Auszeichnung ab und sie war somit die erste approbierte Apothekerin. Mit ihrem Mann Adolf Neff kaufte sie im selben Jahr eine Apotheke in Ehingen, die sie bis ins hohe Alter mit strenger Hand führte.


Zu Magdalena Meub:

Karolien-Maria Reske: Weibliche Apotheker, 2008

Der lange Weg zum Apothekerinnenberuf:
http://www.pharmazeutische-zeitung.de)/index.php?id=21089


Darsteller:
Sophia Löffler
Jan Adreesen
André Wagner


Dank an:

Christian Giese
für die freundliche Bereitstellung der Karl Apotheke als Markerort

Dr. Rüdiger Rombach
Nachlassverwalter und Enkel von Magdalena Neff, für die freundliche Bereitstellung von Bildmaterial


Portrait Magdalena Meub:
Fotograf unbekannt. Quelle: Dr. Rüdiger Rombach

Karl Apotheke, Waldstr. 67
Im Schaufenster der Karl Apotheke steht eine Miniaturapotheke. Scannen Sie den Marker und erfassen sie dann die Miniaturapotheke mit der Kamera des Smartphones.Location_Meub2@2x

Sschauspielerisch_3zenisch
Ein Aspekt aus dem Leben der Person wird frei interpretiert schauspielerisch dargestellt.